Auch wenn ein erwachsenes Kind Vollzeit "jobbt":

Kindergeld wird bis zu einem Jahreseinkommen von 7.680 Euro gezahlt

onlineurteile.de - Wie wirkt es sich auf das Kindergeld aus, wenn der Nachwuchs z.B. in den Ferien arbeitet und vorübergehend einen Vollzeitjob annimmt? Bislang wurde das Kindergeld dann während dieser Zeit ausgesetzt. Denn - so die Begründung des Bundesfinanzhofs - Kinder, die ganztägig arbeiten, können auch für sich selbst sorgen. Beendete das Kind die Vollzeitbeschäftigung, wurde das Kindergeld wieder gezahlt; egal, wie viel es verdient hatte.

Diese Rechtsprechung wurde Ende 2006 vom Bundesfinanzhof geändert (III R 15/06). Von nun an können Eltern, deren Kinder zeitweise Vollzeit arbeiten, auch in dieser Zeit mit Kindergeld rechnen, sofern die Einkünfte des Kindes einen Jahresgrenzbetrag von 7.680 Euro nicht übersteigen. Es gehe nicht darum, wie viel ein Kind arbeite (ob Teilzeit oder Vollzeit), so die obersten Finanzrichter, sondern lediglich darum, wie groß sein Jahreseinkommen sei und ob es den Jahresgrenzbetrag überschreite oder nicht.