Ist Abschirmen vor Elektrosmog steuerlich absetzbar?

Urteile in einem Satz

onlineurteile.de - Nicht nur medizinisch zwingend notwendige Ausgaben im engeren Sinn sind als zwangsläufige Krankheitskosten anzusehen, die steuerlich abgesetzt werden können: Hat eine "ausgeprägt elektrosensible" Steuerzahlerin 17.075 Euro ausgegeben, um ihre Eigentumswohnung vor Hochfrequenzimmissionen abzuschirmen (Radio-, Fernseh- und Mobilfunkwellen),

ist diese Ausgabe als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen und bei der Einkommensteuer abzuziehen — das gilt jedenfalls dann, wenn ein ärztliches Gutachten die Elektrosensibilität der Frau und ein Ingenieur für Baubiologie das Vorliegen starker Hochfrequenzimmissionen im Wohngebäude bestätigt.