Katholische Klinik lehnt religionslosen Pfleger ab

Urteile in einem Satz

onlineurteile.de - Lehnt ein katholisches Krankenhaus einen Bewerber um die Stelle als Intensivpfleger nur ab, weil er keiner Religionsgemeinschaft angehört, ist das als Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes anzusehen: Die Klinik muss den Bewerber dafür mit einem Betrag in Höhe eines Bruttogehalts entschädigen, denn auch nach der "Grundordnung des Kirchlichen Dienstes" darf die Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche nur verlangt werden, wenn es darum geht, Stellen im seelsorgerischen oder erzieherischen Bereich sowie für "leitende Aufgaben" zu besetzen.